Feuerwehr Kaltenbrunn
  Gemeinschaftsübung mit Burgstall und Rotheul in Bächlein
 

Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kaltenbrunn, Burgstall und Rotheul in Bächlein

Angenommener Scheunenbrand beim Anwesen Lindlein


Am Samstag, dem 20. April 2008 fand die alljährliche Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kaltenbrunn, Rotheul und Burgstall statt. Diese führen wir jährlich mit unseren beiden Nachbarfeuerwehren grenzüberschreitend durch, um die Partnerschaft und Kameradschaft auch weiterhin aufrecht zu erhalten.

Der Übungsablauf im Detail:

Um Punkt 14:00 Uhr wurde die Feuerwehr Kaltenbrunn zu einem Scheunenbrand mit einer vermissten Person in der Ortsmitte von Bächlein beim Anwesen Lindlein alarmiert. Bereits kurz nach der Alarmierung rückten wir mit unserem TSF zur Einsatzstelle ab. Während der Anfahrt wurden dann vom Einsatzleiter und Kommandanten Harald Wöhner die Feuerwehren Burgstall und Rotheul mit Atemschutz über Funk nachalarmiert.

Schon weit vor der Einsatzstelle war die starke Rauchentwicklung zu erkennen. Dazu wurde im Vorfeld eine Nebelmaschine in der Scheune in Stellung gebracht. Nach der Erkundung der Lage wurde unverzüglich ein Erstangriff vom Hydranten vorgetragen. Dazu kam ein Hydroschild zum Einsatz, um das angrenzende Wohnhaus vor der starken Rauchentwicklung und dem Funkenflug zu schützen. Des Weiteren wurden zwei C-Rohre in Stellung gebracht. Bereits um 14:08 Uhr war die Wasserversorgung für den Erstangriff sichergestellt. Parallel dazu wurden 4 C-Schläuche vor der Scheune in Buchten ausgelegt, um dem eintreffenden Atemschutz eine sofortige Menschenrettung und Brandbekämpfung zu ermöglichen.

Von der als zweites eintreffenden Feuerwehr Burgstall wurde vom in der Nähe befindlichen Teich eine Schlauchleitung zum hinteren Gebäudeteil verlegt. Dies wurde vom Abschnittsleiter und stellv. Kommandanten unserer Wehr, Helmut Nentwich koordiniert. Erschwerend hierbei kam noch hinzu, dass sich die Feuerwehr Burgstall erst einen Zugang zum hinteren Bereich mit Hilfe einer Motorsäge verschaffen musste, da der Weg durch eine im Vorfeld aufgebaute „Sperre“ nicht möglich war. Zur Brandbekämpfung wurde ebenfalls noch eine Steckleiter an die angrenzende Maschinenhalle angelegt, um das Dach zu kühlen. Um 14:15 Uhr war die erste Versorgungsleitung vom Teich in Betrieb.

Die als drittes eintreffende Feuerwehr Rotheul rüstete sich sofort mit schwerem Atemschutz aus und der Angriffstrupp begann mit der Menschenrettung in der Scheune. Bereits um 14:18 Uhr war der vermisste Junge des Hofbesitzers aufgefunden und gerettet. Weitere Kameraden bauten eine zweite Schlauchleitung vom Teich zur Scheune auf, diese war um 14:16 Uhr fertig gestellt. Am vorderen Gebäudeteil wurde mit weiteren C-Rohren die Brandbekämpfung aufgenommen.

Von der Feuerwehr Kaltenbrunn kamen noch 2 Halogenscheinwerfer und der Stromerzeuger zum Einsatz, um im unteren Bereich der Scheine genug Licht zu schaffen, damit der vorgehende Atemschutz schneller in die Scheune vordringen konnte.

Die Übung in Zahlen:

Feuerwehrdienstleistende:                      42

Verlegte B-Schläuche:                              320 Meter

Verlegte C-Schläuche:                              210 Meter

Eingesetzte C-Strahlrohre:                       6

Hydroschild:                                                1

TS 8/8 bzw. PFPN 15-1000:                     3

Stromerzeuger 5KVA:                                1

Motorsäge:                                                   1


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