Feuerwehr Kaltenbrunn
  Geheime Alarmübung 2009
 

Geheime Alarmübung der Feuerwehren des Marktes Mitwitz

Angenommener Brand der „alten Kläranlage“ in Hof a.d.St.

Als am Montag Abend dichte Rauchwolken aus dem Dachstuhl des Rechengebäudes der Kläranlage Steinachtal am Standort Hof a. d. Steinach schlugen und die Sirenen heulten, dachte jeder sofort an einen Brand. Doch dies war Gott sei Dank nicht der Fall, sondern es handelte sich um eine geheime Großübung, für die Kreisbrandmeister Matthias Weber Alarm ausgelöst hatte.

Innerhalb kürzester Zeit waren fast 100 Aktive der Freiwilligen Feuerwehren, Mitwitz, Burgstall, Kaltenbrunn, Schwärzdorf, Neundorf, Steinach, Hof, Horb und Leutendorf mit ihren Einsatzfahrzeugen am angenommenen Brandort, bei dem der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Michael Renner die Einsatzleitung hatte. Die Aktiven der Hofer Wehr waren als erste am angenommenen Brandort und übernahmen den Erstangriff vom Hydrantennetz. Das Gebäude wurde durch eine Nebelmaschine der realitätsnah verraucht und so war es auch erforderlich, dass die Atemschutzträger der Freiwilligen Feuerwehr Mitwitz bei einem Innenangriff eingesetzt werden mussten. Die Vermutung, dass  sich Personen im Gebäude befanden, bestätigte sich jedoch nicht.

Da sich das angenommene Brandobjekt außerhalb von Hof a. d. Steinach befindet, waren die Aktiven gefordert, drei lange Schlauchleitungen, unter anderem von der Steinach, zum Brandherd zu verlegen. Hierzu waren 920 Meter B-Leitung notwendig. Die Löscharbeiten erfolgten hierbei aus zwölf C-Rohren, dazu mussten 270 Meter C-Schläuche verlegt werden. Es kamen neben dem Tanklöschfahrzeug, dem LF 8 und dem MZF aus Mitwitz auch acht Tragkraftspritzen zum Einsatz. Ferner erfolgte die Brandbekämpfung auch von oben über die Anhängeleiter AL 18 der Freiwilligen Feuerwehr Mitwitz.

Die Feuerwehr Kaltenbrunn war in einer der langen Schlauchleitungen eingebunden und nahm die Brandbekämpfung aus drei C-Rohren an der linken Gebäudeseite vor. Es waren 13 Aktive der Feuerwehr Kaltenbrunn im Einsatz.

Neben zahlreichen Einwohnern verfolgte die Großübung auch aufmerksam der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Mitwitz, Hans-Peter Laschka, der am Schluss der Übung allen Aktiven ein großes Lob für die gute Zusammenarbeit und schnelle Brandbekämpfung zollte. Gerade bei diesen geheimen Übungen, so der Bürgermeister, zeige sich die hohe Einsatzbereitschaft  und  die sehr gute  Ausbildung der Aktiven. Die Bevölkerung von Mitwitz könne Stolz  auf ihre Freiwilligen Feuerwehren sein. Den berechtigten Dankesworten schloss sich auch Kreisbrandmeister Matthias Weber an, der sich sehr zufrieden über den Ablauf dieser Großübung zeigte

Bericht: Herbert Fischer mit Ergänzungen der FF Kaltenbrunn – Vielen Dank!

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