Feuerwehr Kaltenbrunn
  Gemeinschaftsübung mit Burgstall und Rotheul
 


Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kaltenbrunn, Burgstall und Rotheul in Burgstall

Angenommener Wohnhausbrand beim Anwesen Messelberger


Am Samstag, den 18. April 2009 fand die alljährliche Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Kaltenbrunn, Rotheul und Burgstall statt. Diese führen wir jährlich mit unseren beiden Nachbarfeuerwehren grenzüberschreitend durch, um die Partnerschaft und Kameradschaft auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Natürlich ist eine Gemeinschaftsübung mit mehreren Feuerwehren auch viel interessanter und lehrreicher, als eine Übung alleine.

Der Übungsablauf im Detail:

Um 13:58 Uhr wurde die Feuerwehr Burgstall zu einem Wohnhausbrand beim Anwesen Messelberger in Burgstall alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine starke Rauchentwicklung im Garagenbereich festgestellt. Eine Person rief auf dem Balkon um Hilfe und eine weitere Person wurde vermisst. Daraufhin ließ Einsatzleiter Kdt. Rainer Pöhlmann sofort die Feuerwehren Kaltenbrunn und Rotheul nachalarmieren. Die Feuerwehr Burgstall begann mit dem Aufbau einer langen Schlauchleitung vom nahe gelegenen Feuerwehrteich zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Kaltenbrunn erhielten diese den Auftrag, die Brandbekämpfung von der Gebäuderückseite vorzunehmen. Jedoch war die Zufahrt durch einen großen Baum, welcher quer über der Straße lag, blockiert. Deshalb ließ der Kommandant der Feuerwehr Kaltenbrunn, Harald Wöhner sofort die Motorsäge des TSF zum Einsatz bringen, um die Zufahrt frei zu machen. Um direkt am Übungsobjekt einen „Löschwasserpuffer“ zu haben, wurde von der Feuerwehr Kaltenbrunn mit Unterstützung einiger Burgstaller Kameraden, ein Faltbehälter aus Steckleiterteilen und einer Plane aufgebaut. Parallel dazu wurde ein Erstangriff vom Hydranten vorgetragen.
Die Feuerwehr Rotheul drang mit schwerem Atemschutz in den verqualmten Garagenbereich vor und konnte dort nach kurzer Zeit die vermisste Person auffinden und retten. An der Gebäudevorderseite wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht, um die Person auf dem Balkon aus ihrer misslichen Lage zu befreien.


Während der Personenrettung wurden von der Feuerwehr Kaltenbrunn vom bereits gefüllten Faltbehälter eine Wasserentnahme hergerichtet und weitere C-Rohre an der Gebäuderückseite in Stellung gebracht. Dadurch konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Wald verhindert werden.
Bereits nach kurzer Zeit war der Brand „gelöscht“ und der Einsatzleiter konnte „Wasser halt“ befehlen und die Einsatzübung beenden. Bei der anschließenden Besprechung wurde die wieder sehr gute Zusammenarbeit betont und man war sich einig, auch in Zukunft solche Übungen abzuhalten.

Die Übung in Zahlen:

Feuerwehrdienstleistende: 41
   
Verlegte B-Schläuche:      280 Meter
Verlegte C-Schläuche:    115 Meter
Eingesetzte C-Strahlrohre:     6
   
TS 8/8 bzw. PFPN 10-1500:   2
Motorsäge:       1


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Video der Übung + Einsatzfahrt