Feuerwehr Kaltenbrunn
  Jugendflamme 2008
 


Abnahme der Jugendflamme Stufe 3

Als erste Jugendgruppe im Landkreis Kronach legten fünf Jugendliche der Feuerwehr Kaltenbrunn die Jugendflamme der Stufe 3 ab.

Um zur Abnahme zugelassen zu werden, müssen im Vorfeld sehr viele andere Prüfungen und Abzeichen abgelegt werden. Das dies nicht einfach ist zeigt die Tatsachen, das wir die ersten Jugendfeuerwehr im Landkreis sind, welche dieses Abzeichen erhielt. So muss vorher das Bayerische Jugendleistungsabzeichen, die Deutsche Jugendleistungsspange und die Jugendflamme der Stufe 1 und 2 abgelegt worden sein. Des Weiteren muss jeder der Jugendlichen an einem großen Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen haben.

Bereits im Vorfeld der Abnahme wurde von den Jugendlichen eine Präsentation ausgearbeitet und der Bevölkerung von Kaltenbrunn und Umgebung vorgestellt. Hier wurden die Feuerwehr Kaltenbrunn mit Ihrer Ausrüstung und den Aufgaben kurz vorgestellt. Hauptaugenmerk lag jedoch auf der Nachwuchswerbung. Es folgten der Einladung auch zahlreiche Jugendliche aus Kaltenbrunn, welche sich sehr für die Jugendfeuerwehr begeisterten.

An der Abnahme selbst musste von den Jugendlichen eine Einsatzübung vorgetragen werden. Es wurden ein Garagenbrand angenommen, bei welchem das Wasser über die Straße zu fördern war. Hierzu wurde mit Hilfe von Steckleiterteilen eine Wasserüberführung über die Straße gebaut und ein C – Strahlrohr vorgenommen. Es kam das TSF und der TSA zum Einsatz, um das erforderliche Material an die Einsatzstelle zu befördern. Nachdem die Wasserversorgung von der Jugendfeuerwehr aufgebaut war und ein C – Strahlrohr vorgenommen wurde, konnte von Einsatzleiter Moritz Kostka nach kürzester Zeit über Funk „Feuer aus“ gemeldet werden.

Ein weiterer Prüfungsteil waren die Erste – Hilfe Kenntnisse. Hier wurden zwei Situationen mit Verletzen nachgestellt. Die Jugendlichen mussten sich um einen gestürzten Radfahrer kümmern und eine Person mit Verbrennungen und einem Schock betreuen. Die Notrufe wurden abgesetzt und die Verletzten wurden vorbildlich bis zum eintreffen des Rettungsdienstes versorgt.

Aber auch die „Grundtätigkeiten“ der Jugendfeuerwehr sollen in Erinnerung gerufen werden. Deshalb wurde auch das Zielspritzen mit der Kübelspritze an der Prüfung abverlangt, welches ebenfalls ohne Probleme von allen gemeistert wurde.

Zum Abschluss der Abnahme wurden von Kreisjugendwart Matthias Schuhbäck noch ein paar Fragen zu den verschiedenen Prüfungsteilen gestellt. Danach konnten sich die Jugendlichen über die bestanden Prüfung freuen und nahmen freudestrahlend ihre Abzeichen in Empfang.



v.l.n.r: JW Christian Hempfling, Katrin Schneider, Karina Schneider, Markus Kowalski, Moritz Kostka, Georg Mäusbacher und Kreisjugendwart KBM Matthias Schuhbäck

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